Englischlernen in der Grundschule kommt gut an, wie eine Umfrage unter Viertklässlern zeigt: Über 80% nannten das Fach Englisch “cool”. Das Erlernen einer neuen Sprache macht Kindern in der Regel also viel Spaß, vor allem, weil es in der Grundschule auf eine spielerische Art geschieht. Wie die Sprachlust auch daheim gefördert und dadurch eine gute Basis für die weiterführende Schule geschaffen werden kann, erläutern wir in diesem Blogeintrag. 

First things first: Bananas und andere Vokabeln aus dem Alltag

Die ersten Vokabeln, die in der Grundschule beigebracht werden, sind aus dem direkten Lebensumfeld der Kleinen gegriffen. Farben, Zahlen, Tiere, Familie, das Wetter und allerhand Alltägliches sind perfekt für den Anfang, da diese Vokabeln einfach zu begreifen und vertraut sind. Das erleichtert auch das Einüben zuhause: Dort kann beispielsweise ungezwungen nach den Früchten im Obstkorb gefragt und somit Vokabeln wiederholt werden: “What’s this?” 

Tipp: In der cabuu-App sind Downloadlisten für den ersten Wortschatz angelegt. Diese findest du unter “Listen”, wenn du auf das “+”-Symbol tippst. 

Hören, sehen und dann verstehen

Bei den ersten Englischstunden steht das Hör- und Sehverstehen im Mittelpunkt: Grundschülerinnen und -schüler sollen die Bedeutung des Gesprochenen über Sprache und Visuelles (wie Bilder und Gesten) begreifen. Dies führt zu einem ersten Verständnis für den Klang und Aufbau der neuen Sprache. Einfache Sätze und Vokabeln aus dem Alltag verhelfen zu den ersten Sprachkompetenzen. Zu beachten ist aber, dass die exakte Grammatik auf die weiterführenden Schulen vertagt werden sollte: Je älter die Kinder sind, desto besser verstehen sie auch komplexere Grammatikregeln. Die Fremdsprache in der Grundschule soll dazu einen ersten Zugang ermöglichen, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, damit die Kinder nicht überfordert werden.

Wissensdurst wecken mit Märchen und Bräuchen

Für erfolgreiches und freudvolles Sprachenlernen muss das Interesse bei den Kleinen geweckt werden. Menschen, Sehenswürdigkeiten, Märchen, Bräuche: Innerhalb des Kulturkreises der neuen Sprache gibt es vieles zu entdecken! Der Englischunterricht kann daran wunderbar anknüpfen und neben der Sprache auch das Land näher bringen. Hier bieten sich Themen an, die Kinder aus ihren eigenen Leben kennen. Wie wird Weihnachten eigentlich in Amerika gefeiert? Wie laufen Kindergeburtstage in England ab? Welche Märchen erzählen schottische Eltern? Das macht Sprache lebendig und das Sprachenlernen zu einem Erlebnis.

Mit allen Sinnen lernen und Medien nutzen

Um eine Sprache zu erleben, können verschiedene Medien eingesetzt werden. Zusammen mit dem Kind in einem Buch zu schmökern, ein Youtube-Video anzusehen oder ein Lied zu trällern trainiert das Hör- und Leseverständnis und sorgt für Abwechslung beim Englischlernen, während nebenbei der Wortschatz aufgebaut wird. Interaktive Apps für Smartphone und Tablet ergänzen das multimediale Spracherlebnis.

Die Auswahl sollte dem Alter und den Interessen des Kindes gerecht werden. Hören, sehen, spielen: Mit der Aktivierung verschiedener Sinne lernt das Gehirn die Vokabeln schneller und prägt sich den neuen Wortschatz länger ein. 

Tipp: Mehr über das Lernen mit Gesten und der Wissenschaft dahinter erfährst du auch in diesem Blogbeitrag.

Der Anfang ist gemacht

Wenn der Übertritt zur weiterführenden Schule naht, ist mit diesen Tipps schon ein wichtiger Grundstein für die neue Fremdsprache gelegt. Damit es auf der neuen Schule keinen “Vokabelschock” gibt, können bereits in der Grundschule spielerisch erste Routinen und Lernmethoden für die regelmäßige Wiederholung der Vokabeln eingeführt werden. 

Wie geht es nach der Grundschule weiter?

Lies in unserem Blogeintrag über das Vokabellernen in der 5. Klasse und hole dir Tipps, wie die Umstellung auf der neuen Schule gelingt.

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