Englisch Vokabeln lernen

Die besten Tipps und Tricks fürs Vokabellernen

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Bevor du einfach drauflos lernst, lohnt es sich, sich erstmal Gedanken zu machen, wie du lernen möchtest. Warum ist das wichtig? Weil du mit zielgerichteten Lernmethoden viel Zeit sparst und dir die Vokabeln besser und länger merken kannst. Keine Sorge, Vokabellernen ist keine Zauberei. Wenn du einfache Regeln befolgst und auch mal etwas ausprobierst, wirst du deine persönliche Lernstrategie finden, die für dich funktioniert.

Hier sind unsere 14 besten Tipps für das Englisch Vokabeln lernen

1. Verknüpfe die neuen Englisch Vokabeln mit bereits bekannten Wörtern.

Schreibe deine Vokabeln nicht ohne Zusammenhang in dein Vokabelheft, sondern versuche Gruppen daraus zu bilden: Mit einer Mindmap ordnest du deine englischen Vokabeln nach einem Thema oder nach der Schreibweise. Eine Mindmap kannst du auch mithilfe von Vokabelkarten erstellen oder entsprechende Listen in deiner Vokabel-App anlegen.
Auf diese Art beschäftigst du dich mit dem Wortschatz und merkst dir die Vokabeln noch besser.

2. Formuliere einen Beispielsatz zur Vokabel und sprich ihn laut vor.

Wenn du dich abfragst oder neue Vokabeln lernen möchtest, überlege dir gleich einen passenden Satz dazu. Du könntest dir auch gleich einen kleinen Dialog ausdenken. So fällt es dir nicht nur leichter, dir die neue Vokabel zu merken, sondern übst auch gleich die Anwendung des Wortschatzes.

3. Nutze deine Sinne beim Lernen.

Je mehr Sinneseindrücke du mit der Vokabel verbindest, desto eher landet sie im Langzeitgedächtnis. Besonders gut klappt das mit einer Vokabel-App wie cabuu, die passende Animationen, Audio und Grafiken mit der Vokabel verknüpft und abspielt. Du kannst aber auch Karteikarten besonders gestalten und deine Eselsbrücken darauf zeichnen oder Sticker verwenden.

4. Mache eine passende Handbewegung zur Vokabel, um sie dir schneller und länger zu merken.

Neurowissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass passende Gesten das die Gedächtnisleistung beim Vokabellernen unterstützen, besonders wenn die Bewegung den Begriff bildhaft darstellt. Wenn du also “to wave” lernen möchtest, könntest du bei der Abfrage dazu winken oder bei “bridge” einen Bogen in die Luft malen.

TIPP: Etwas diskreter ist das Lernen mit Gesten mit unserer Vokabel-App cabuu, in der du Fingergesten auf dem Touchscreen zeichnest.

5. Verbindest du eine Erfahrung oder ein Gefühl mit der Vokabel? Umso besser!

Das Gehirn liebt Verknüpfungen: Dazu zählen nicht nur Sinneseindrücke, sondern auch Emotionen. Bei besonders schwierigen Vokabeln, könntest du also kurz innehalten und überlegen, ob dir eine lustige oder schöne Geschichte dazu einfällt, die Gefühle in dir weckt. Solche Assoziationen helfen dir sehr beim Merken!

6. Teile dir die Vokabeln vor dem Lernen in "Portionen" auf: lieber Stück für Stück, als alles auf einmal.

Sollte dein “Vokabelberg” mal besonders unüberwindbar scheinen, teile dir die Vokabeln in Gruppen auf, die du dir nach und nach vornimmst. Dein Kopf wird mit der Zeit müde, wenn du zu viele neue Vokabeln lernen möchtest. Daher ist die Aufteilung von vielen Vokabeln über mehrere Tage sinnvoller, als alles an einem Tag lernen zu wollen.

7. Mache regelmäßig Pausen beim Vokabellernen.

Das Gehirn braucht Zeit zum Verdauen, wenn es mit so vielen neuen Vokabeln gefüttert wird. Je nach Tagesform solltest du alle 25 bis 45 Minuten das Vokabellernen unterbrechen, um den Kopf zu entspannen. Du könntest kurz an die frische Luft gehen, eine kleine Sportübung machen oder einmal dein Lieblingslied anhören: Dann geht’s wieder frisch weiter.

8. Nutze digitale Power in Form von Vokabel-Apps.

Mittlerweile gibt es viele Vokabeltrainer-Apps, die dir das Lernen vereinfachen können. Besonders praktisch ist es, wenn dich die App beim Organisieren des Vokabellernens unterstützt und du deine eigenen Vokabeln eingeben kannst. Außerdem hast du das Handy vermutlich immer dabei und kannst auch mal eine Wartezeit mit einer Runde Lernen überbrücken. Versuche allerdings während der Vokabelabfrage offline zu bleiben, um eine Ablenkung durch Nachrichten zu verhindern.

9. Gönne dir Abwechslung beim Vokabellernen und probiere verschiedene Methoden und Medien aus.

Bei den Lernmethoden gibt es mittlerweile eine bunte Auswahl. Du kannst ganz klassisch Karteikarten verwenden, die du immer bei dir trägst oder Post-its mit Vokabeln überall im Haus verteilen. Wenn du lieber digital lernst, kannst du eine Vokabeltrainer-App verwenden. Du musst dich nicht unbedingt für ein Mittel entscheiden, solange du einen Mix findest, der dich effektiv beim Vokabellernen unterstützt.

10. Wende deine englischen Sprachkenntnisse an.

Um Englisch richtig zu sprechen, reicht es nicht, nur einzelne Wortpaare zu lernen. Die Vokabeln prägst du dir viel besser ein, wenn du sie direkt anwendest. Solltest du gerade keine Zeit oder kein Geld haben, um eine Reise in ein Land zu planen, in dem Englisch gesprochen wird, gibt es auch noch andere Möglichkeiten:

  • Schaue Filme und Serien in Englisch. Wähle den Untertitel am besten ebenso auf Englisch, so hörst und liest du die Zielsprache gleichzeitig. Es ist nicht schlimm, wenn du nicht alles genau verstehst, da du dir vieles durch den Zusammenhang herleiten kannst.
  • Lese englische Bücher, Zeitungsartikel, Blogs oder Comics. Wenn du über neue interessante Vokabeln stolperst, speichere sie dir gleich in deine Vokabel-App oder notiere sie in ein Heft.
  • Höre einen englischen Podcast zu deinem Lieblingsthema. Egal ob Reisen, Games, Sport, Wissenschaft oder Politik - die Vielfalt ist groß.

11. Wiederhole, so oft es geht.

Durch regelmäßige Wiederholung landet der Wortschatz in das Langzeitgedächtnis. Ob das Speichern einer neuen Information erfolgreich verläuft, hängt stark davon ab, wie oft diese abgerufen wird. Daher lohnt es sich beim Wortschatztraining regelmäßig dranzubleiben. Dabei sollte nicht nur die regelmäßige Abfrage auf dem Plan stehen, sondern auch die Verwendung im Sprachgebrauch.

12. Lerne mit anderen.

Für konzentriertes Wiederholen ist das Alleine-Lernen bestimmt nicht schlecht. Aber sich selbst zum freien Sprechen zu ermuntern, bringt dir den größten Gewinn. Verabrede dich mit anderen motivierten Englischlernenden und spreche einfach drauflos. Wenn du niemanden vor Ort kennst, lade dir eine Tandem-App herunter und chatte mit englischen Muttersprachlern aus aller Welt.

13. Tauche ein in die Kultur.

Mit der Sprache ist auch immer eine Kultur verknüpft, die nur darauf wartet, von dir entdeckt zu werden. Wecke deinen Wissensdurst, in dem du über englische oder amerikanische Bräuche recherchierst, Märchen liest oder Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte erkundest. Auch hier werden dir bestimmt einige interessante Begriffe oder Vokabeln über den Weg laufen, die du dir gleich aneignen kannst.

14. Bleib motiviert und setz dir Ziele.

Wer erfolgreich lernen möchte, sollte Spaß dabei haben. Neben dem Vokabelpauken sollten also auch Themen auf dem Lernplan stehen, die dich auch persönlich interessieren. Recherchiere also doch mal, was es alles über dein liebstes Hobby oder eine interessante Persönlichkeit an englischsprachiger Literatur oder Videos gibt. Vielleicht belohnst du dich auch mal mit einer Reise, in der du deine erworbenen Sprachkenntnisse einsetzen und erweitern kannst?

Wie lerne ich Englisch Vokabeln am besten?

Lernmethoden und Materialien

Bestimmt hast du anhand der Tipps schon bemerkt, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, dir den englischen Wortschatz anzueignen. Das Wichtigste ist, dass du dranbleibst: Denn nur mit Wiederholung gelangen die englischen Vokabeln in dein Langzeitgedächtnis und können jederzeit abgerufen werden. Wir stellen dir hier einige kleine Helferlein und Methoden vor.

Vokabeln direkt aus dem Schulbuch lernen

Vokabeln im Schulbuch abdecken und abfragen - fertig: Simpler geht es nicht! Diese Merktechnik sorgt allerdings höchstens nur für kurzfristige Erfolge.

Vorteile:

  • Für den Schnelldurchlauf vor einem Test oder zur kurzfristigen Auffrischung okay - mehr nicht.

Nachteile

  • Da keine Durchmischung möglich ist, besteht die Gefahr, dass Vokabeln einfach in der Reihenfolge gelernt werden.
  • Zu wenig Sinneseindrücke, um einen dauerhaften Lernerfolg zu garantieren.

Ins Vokabelheft abschreiben

Ein Sprichwort besagt: Nur wer schreibt, der bleibt. Es kann durchaus helfen, eine schriftliche Vokabelsammlung zu haben, in der man den Wortschatz, den man für die Schule lernen muss, sammelt - oftmals ist das Führen eines Vokabelheftes sogar Pflicht. Auch ein “privates” Vokabelheft mit interessanten Wörtern, die einem bei einer Reise oder in einem Film begegnen, ist eine gute Sache.

Vorteile:

  • Alle Vokabeln sind an einem Ort gesammelt und können nachgeschlagen werden.
  • Das einmalige Abschreiben ist eine erste kleine Merkübung - jedoch mit begrenzter Merkdauer, wenn der Wortschatz nicht wiederholt und angewandt wird.
  • Laut einer Annahme der “Goldlist”-Methode bleiben nach dem Abschreiben sogar 30 % von neu gelernten Vokabeln im Langzeitgedächtnis hängen.

Nachteile:

  • Nur ein kleiner Prozentsatz bleibt sofort hängen, sodass eine Wiederholung unbedingt nötig ist.
  • Wenig Sinneseindrücke und Assoziationen verhindern einen langfristigen Lerneffekt.
  • Auch hier ist keine Durchmischung möglich, sodass oftmals die Reihenfolge gelernt wird.

Englische Vokabeln visualisieren oder anhören

Die Verknüpfung von möglichst vielen Sinnen wird dich dabei unterstützen, dir auch schwierige englische Vokabeln zu merken. Schließe dazu die Augen, sprich die Vokabel mit der Übersetzung laut vor und nehme sie nun mit allen Sinnen wahr: Wie fühlt sich die Vokabel an, wie riecht sie und wie sieht sie aus? Hast du vielleicht sogar eine Erinnerung, die du damit verknüpfen kannst?

Vorteile:

  • Durch den Einsatz von vielen verschiedenen Sinnen merkst du dir die Vokabel leichter.
  • Du regst deine Fantasie an, sodass das Vokabellernen nicht mehr so langweilig ist.

Nachteile:

  • Da diese Lernmethode aufwändig ist, ist sie nicht für das Lernen einer großen Vokabelliste geeignet. Bei schwierigen Vokabeln oder für zwischendurch ist sie aber eine gute Abwechslung zu deinen anderen Lernmethoden.

Der Karteikasten

Der Klassiker beim Vokabellernen und ein richtiger Oldie: Er wurde in den 70er Jahren erfunden und hat bis heute einen Stammplatz auf den Schreibtischen von vielen Schüler*innen. Der Erfolg dieser Lernmethode beruht auf dem sogenannten Spaced-repetition-Effekt. Dieser besagt, kurz gesagt, dass man sich Lerninhalte besser merken kann, wenn diese über einen längeren Zeitraum hinweg gelernt werden. Die Lernkarten werden in verschiedene Fächer einsortiert: Sie rutschen immer weiter nach hinten, je besser man diese beherrscht. Die Lernintervalle verlängern sich dabei.

Vorteile:

  • Unterstützt, bei richtiger und systematischer Anwendung, einen langfristigen Lerneffekt.
  • Die Karteikarten können, um noch mehr Sinne anzusprechen, individuell gestaltet und bei Abfrage laut vorgesprochen werden.

Nachteile:

  • Eine hohe Eigenmotivation ist unabdingbar: Ein Lernerfolg stellt sich nur bei regelmäßiger Wiederholung ein.
  • Der Karteikasten bemerkt nicht, wenn er länger nicht angefasst wurde und so sind die Karten in den hinteren Fächern vielleicht schon längst wieder vergessen.
  • Aufwendige Vorbereitung der Lerninhalte: Vor dem Lernen müssen die Vokabeln auf den Karteikarten abgeschrieben werden. Dies kann aber auch als “Aufwärmen” betrachtet werden; aber nur mit einem kurzen Lerneffekt, wenn kurz darauf keine Wiederholung erfolgt.
  • Unhandlich für unterwegs.

Englisch Vokabeln lernen mit einer App

Rund 95 % der 12- bis 15-Jährigen besitzen laut Statista (2021) bereits ein Smartphone. Es macht also viel Sinn, das Smartphone für das Vokabellernen zu nutzen. Eine geeignete Vokabelapp hilft dir bei deiner täglichen Lernpraxis auf vielfältige Weise.

Vorteile:

  • Je nach App werden verschiedenste Sinne beim Vokabellernen aktiviert: mit Audio und passenden Animationen oder Bildern.
  • Lernerinnerungen unterstützen dabei, dranzubleiben.
  • Manche Apps erstellen auch einen Lernplan, der bei der strukturierten Vorbereitung hilft.
  • Das Smartphone ist ein täglicher Begleiter und so kann immer gelernt werden, wann und wo es gerade passt.
  • Gut gemachte Vokabelapps punkten außerdem mit altersgerechter Gestaltung und motivieren mit Lernanreizen.

Nachteile:

  • Mögliche Ablenkung durch Nachrichten: Daher sollte die Vokabel-App der Wahl auch offline funktionieren.
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